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Stand: 08.03.2017
  • 4. Oktober 2017  - 

    ganztags
  • 10. Oktober 2018

Beratung in den Arbeitsfeldern des Gesundheitswesens und der Altenhilfe

Einführende Überlegungen
Sei es in der Beratung von chronisch erkrankten Menschen, sei es in der Überleitung im Krankenhaus, sei es in der ambulanten oder (teil-) stationären Pflege, oder in der medizinischen Versorgung von Patienten, auch und vor allem am Lebensende, professionelle Beratung ist ein wesentlicher Bestandteil der Begleitung und Unterstützung der betroffenen Menschen und deren Angehörigen.

Vor dem Hintergrund gesetzlicher Veränderungen (wie z.B. PSG I, II und III oder dem Hospiz und Palliativgesetz), dem Anspruch an eine professionelle medizinische und pflegerische Versorgung und dem sich verschärfenden Fachkräfte- und Personalmangel hat Beratung in diesen Bereichen eine immer größere Bedeutung gewonnen.

Die Gesetzeslage, insbesondere der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und das damit verbundene neue Begutachtungsassessment und die Entwicklungen zur Entbürokratisierung in der Pflege weisen eindeutig in Richtung Ressourcenorientierung der Betroffenen, den Zuwachs an Lebensqualität, und die Entlastung pflegender Angehöriger.
Wie aber können sich Pflegebedürftige und deren Angehörige, die vielfältigen Potentiale zur Bewältigung ihrer jeweils spezifischen Situation erschließen? Hierfür braucht es eine fundierte und professionelle Beratung.

Was aber ist Beratung?
Sie erschöpft sich nicht darin, Auskunft zu geben, zu informieren, aufzuklären oder gar darin, etwas zu zeigen. Dies zeigt nur selten die gewünschte Wirkung. Ursächlich dafür ist die Einengung auf die rein inhaltlich-fachlichen Aspekte.

Es fehlt die Betrachtung der Person in ihrer Gesamtheit unter Berücksichtigung ihres gesamten sozialen Umfeldes und der jeweils individuellen Bedingungen. Um dies zu gewährleisten, wird in der modularisierten Weiterbildung ein systemischer Ansatz von Beratung in den Vordergrund gestellt. Damit der Beratungsprozess gelingt, gilt es, die Situation aller Betroffenen zu klären. Nur so wird es möglich, gemeinsam Lösungswege zu finden und umzusetzen. Hierfür braucht es eine fundierte Beratungsqualifikation.

Erwerben bzw. vertiefen und erweitern Sie Ihre Beratungskompetenzen auf der Basis eines systemischen Ansatzes. Überprüfen Sie auf diesem Hintergrund Ihre Rolle als Berater/in in Ihrem spezifischen Tätigkeitsfeld im Bereich des Gesundheitswesens und der Altenhilfe.


Konzept und Umfang

Die Weiterbildung umfasst insgesamt 230 Stunden und ist wie folgt gegliedert:

  • Basismodul Grundlagen der Beratung
  • Pflichtmodul rechtliche Grundlagen
  • Wahlmodul zu spezifischen Einsatzfeldern von Beratung

Die Module können auch einzeln gebucht werden.

Falls Sie bereits eine weiterführende Qualifikation in einem spezifischen Tätigkeitsfeld von Beratung im Gesundheitswesen und der Altenhilfe wie z.B. der Ethikberatung, der Palliative Care, der Gerontopsychiatrie, des Case Managements, der Überleitungspflege, der Diabetesberatung etc. absolviert haben, können wir Ihnen das Wahlmodul im Umfang von 50 Stunden anerkennen. 

Zielgruppe

Mitarbeitende und Führungsverantwortliche mit Berufsabschluss oder mit akademischem Abschluss in den Arbeitsfeldern des Gesundheitswesens und der Altenhilfe

Kosten

Basismodul 2.420 €
Pflichtmodul 363 €
Wahlmodul 546 €
Bei Buchung aller Module: Basismodul nur 2.180 €

Für kath. Einrichtungen
Basismodul 2.350 €
Pflichtmodul 345 €
Wahlmodul 520 €
Bei Buchung aller Module: Basismodul nur 2.110 €

zzgl. Tagungspauschale/Tag 13,50 €

Veranstaltungsnummer

BGA 2017/2018

Download

BGA 2017-2018_Beratung im Gesundheitswesen und der Altenhilfe

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