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Stand: 08.03.2017
  • 27. April 2022

    09:00 Uhr - 16:30 Uhr

Der Alltag ist die beste Therapie – betätigungsorientierte Ansätze im Betreuungsalltag erkennen

Einführende Überlegungen
Wie kann neben den regulären (Betreuungs-)Angeboten der Alltag in Pflege und Betreuung genutzt werden, um Bewohner*innen zu fördern und die Beziehung zu ihnen zu intensivieren?

Nutzen Sie diesen Seminartag, um viele "Person-zentrierte Ideen" zur Alltagsgestaltung kennenzulernen, auszuprobieren und in Ihren Berufsalltag zu integrieren.

Sie setzen sich im Rahmen des Seminars mit folgenden Themen auseinander:

  • Im Betreuungsalltag achtsam und kompetent in Kontakt gehen
  • Was hat das Leben der Bewohner*innen /Pflegebedüftigen gefüllt und was ist davon übriggeblieben?
  • Tätig sein oder beschäftigt werden? Der Unterschied zwischen Beschäftigung und Betätigung
  • Welche Möglichkeiten bietet mir der Alltag, um Personen aktiv in eine sinnvolle Betätigung zu führen?
  • Interventionsmöglichkeiten bei alltagspraktischen Tätigkeiten

Ziele
Nutzen Sie diesen Seminartag, um viele "Person-zentrierte Ideen" zur Alltagsgestaltung kennenzulernen, auszuprobieren und in Ihren Berufsalltag zu integrieren.

Inhalte
Im Betreuungsalltag achtsam und kompetent in den Kontakt gehen:
Das wichtigste Medium, das wir einsetzen können, sind wir selbst!

  • Die Kraft des Primings
  • Das Wissen um die Spiegelneuronen
  • Grundhaltungen u. -annahmen von C. Rogers und T. Kitwood kennen und anwenden, um Türen zu öffnen

Was hat das Leben der Personen/Bewohner*innen/Klienten und Klientinnen gefüllt und was ist davon übriggeblieben?

  • Wegfall der Rollen und der alltagspraktischen Fertigkeiten mit Einzug in ein Pflegeheim/ durch den Verlauf einer neurologischen Erkrankung
  • daraus resultierende Ansatzmöglichkeiten erkennen und definieren

Tätig sein oder beschäftigt werden?

  • Unterschied zwischen Beschäftigung und Betätigung
  • Praktische Beispiele dazu erarbeiten
  • Betätigung ist bis zum Lebensende möglich

Welche Möglichkeiten bietet mir der Alltag, um Personen aktiv in eine sinnvolle Betätigung zu führen?

  • Bedürfnisse erkennen, um sinnvolle Betätigungen zu ermöglichen
  • Welche Bereiche ermöglichen aktivierende Betätigungen?
  • Maßnahmen und die dazugehörigen Ziele formulieren,
  • um die Interventionen in Verbindung mit den Reaktionen der
    Person fachlich kompetent dokumentieren zu können
    Interventionsmöglichkeiten bei alltagspraktischen Tätigkeiten
  • Die Grautöne zwischen passiver und aktiver Durchführung
  • „Hilf mir, es selbst zu tun.“
  • Praktische Übungen zur Selbsterfahrung
  • Fürsorge vs. Erhalt der Selbständigkeit

Methoden/Medien
Die Dozentin orientiert sich an den Prinzipien der Erwachsenenbildung. Ausgewählte Methoden und Sozialformen sind beispielsweise Plenargespräche, theoretische Impulse, Kleingruppenarbeit und szenische Fallarbeit.

Zielgruppe

Mitarbeiter*innen in der Betreuung, zusätzliche Betreuungskräfte gem. § 53b SGB XI, Pflegekräfte, Präsenzkräfte, weitere Mitarbeiter*innen aus der ambulanten, teilstationären sowie stationären Pflege, Interessierte

Kosten

169,00 €
Für katholische Einrichtungen 161,00 €
(o.g. Preise inkl. Seminarunterlagen und Teilverpflegung)

Veranstaltungsnummer

F 21-22

Referent(in)

Anne
Wirsing

Ergotherapeutin, Dozentin im Bereich Gerontopsychatrie (Schwerpunkt Demenz), zertifizierte MAKS®-Therapeutin und MAKS®-Dozentin



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