Betrieblicher Suchtberater: Handeln statt wegschauen!

"Sucht ist kein Randproblem in der Gesellschaft, sondern betrifft viele Menschen in Deutschland." (Bundesministerium für Gesundheit, 2017)

Jeder zehnte Beschäftigte in deutschen Unternehmen ist suchtgefährdet. Häufig handelt es sich dabei um Alkoholmissbrauch; weitere Themen im betrieblichen Umfeld sind Missbrauch von Medikamenten, illegale Drogen, Glücksspielsucht, Internetsucht, Arbeitssucht oder Essstörungen.

Arbeitgeber haben nicht nur eine Fürsorgepflicht für ihre Mitarbeiter/innen. Sie leiden durch gehäufte Krankschreibungen oder Minderleistungen auch direkt unter dem Verhalten abhängiger Mitarbeiter/innen. Die Summe aus direkten und indirekten Kosten alleine durch Alkoholkonsum wird auf jährlich bis zu 40 Milliarden Euro in Deutschland geschätzt.

Schauen Sie als Arbeitgeber nicht länger weg.
Holen Sie das Thema Sucht aus der Tabu-Zone!
Richten Sie in Ihrem Betrieb die Funktion eines betrieblichen Suchtberaters ein. Diese Person steht suchtkranken oder suchtgefährdeten Mitarbeitern/innen als vertraulicher und geschulter Ansprechpartner/in zur Verfügung. Er oder sie stellt das Bindeglied zwischen Betrieb und externer Suchthilfe dar. Unternehmen können so ihr Gespür für ein modernes Gesundheitsmanagement zeigen und sichern ihre Wirtschaftlichkeit. Sie sorgen für die Gesundheit und Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter/innen und gewinnen an Arbeitgeber-Attraktivität.

Kostenlose Informationsveranstaltung 
26.07.2018
in Kooperation mit dem Caritasverband für die Diözese Regensburg
e.V. in der katholischen Akademie 

Weiterbildung zum betrieblichen Suchtberater
ab 22.10.2018
12 Ausbildungstage über einen Zeitraum von einem Jahr

Kompetent beraten in der Pflege – eine Qualifikation mit Zukunft

Abschlussfeier der Weiterbildung 'Beratung in den Arbeitsfeldern des Gesundheitswesens und der Altenhilfe'Neun Pflegefachkräfte feiern den Abschluss ihrer Weiterbildung "Beratung in den Arbeitsfeldern des Gesundheitswesens und der Altenhilfe". Es gratulieren Angela Querfurt, VKAD (l.), Agnes Bachmann, Akademieleitung (2.v.l.), sowie Referentin  Martina Reichl (r.)

Beratung ist längst mehr als nur ein Teil professioneller Pflege. Sie hat sich im Gesundheitswesen und der Altenhilfe zum eigenen Tätigkeits- und Leistungsbereich entwickelt. Neuere gesetzliche Regelungen wie das Pflegestärkungsgesetz II und III und das neue Hospiz- und Palliativgesetz rücken entsprechende Angebote stark in den Vordergrund.

Mit dem Pflegebedarf wächst der Beratungsbedarf
Der Pflegebedarf nimmt zu, gleichzeitig ist angesichts der Bevölkerungsentwicklung ein eklatanter Fachkräfte- und Personalmangel absehbar. Umso wichtiger wird es, Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf und deren Angehörige adäquat zu beraten. Die Herausforderung: Betroffene fachlich und psychosozial so stärken, dass sie ihre Situation möglichst lange und vor allem gesund bewältigen können.

Fundierte Kenntnisse erforderlich
Um diese Aufgabe zu erfüllen, brauchen Mitarbeiter über ihre pflegefachliche Qualifikation hinaus steuernde und beratende Kompetenzen. Zudem müssen sie in der Lage sein, systemisch zu denken und zu handeln. Die Fähigkeit dazu ist den Berufsgruppen der Pflege und der Medizin nicht a priori gegeben. Vielmehr braucht es über berufliche Ausbildung und einschlägige Studiengänge hinaus eine fundierte Beratungsqualifikation.

Praxisnahe Weiterbildung an der Katholischen Akademie
Eine solche bietet die modularisierte Weiterbildung zur Premium-Beratung in den Arbeitsfeldern des Gesundheitswesens und der Altenhilfe an der Katholischen Akademie für Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen. Die Teilnehmer kommen aus der Überleitungspflege im Krankenhaus, der ambulanten Pflege und der stationären Altenhilfe, einer Fachstelle für Pflegende Angehörige sowie der Hospizarbeit. Sie setzen sich in der Weiterbildung vertieft mit den Anforderungen der Pflegeberatung auseinandersetzen und erweitern ihre Beratungskompetenzen .

"Viel Tiefgang, kann man nur weiterempfehlen!"
 "Ich habe eine gute Struktur für die Beratung erhalten und weiß nun was Beratung ist", "Die Weiterbildung hatte sehr viel Tiefgang. Man kann sie nur weiterempfehlen", so einige Teilnehmerstimmen über den Lehrgang. "Ich habe erwartet, Checklisten für Beratungsgespräche zu erhalten. Diese habe ich nicht bekommen − und das war gut so", meinte eine Absolventin. Als gefragte Ansprechpartner sorgen die Absolventen nun in ihren Einrichtungen für fundierte Beratung rund ums Thema Pflege.

Nächste Weiterbildung startet am 12.12.
Die Weiterbildung zur Beratung in den Arbeitsfeldern des Gesundheitswesens und der Altenhilfe ist modularisiert konzipiert und umfasst insgesamt 230 Stunden. Sie wird in Kooperation mit dem Verband Katholischer Altenhilfe in Deutschland e.V. durchgeführt. Die nächste Qualifikation beginnt in der Katholischen Akademie in Regensburg mit dem Basismodul am 12.12.2018. Bei Interesse wenden Sie sich gerne an Akademieleiterin Agnes Bachmann unter a.bachmann@katholischeakademie-regensburg.de.